Hämmerle total vernetzt: Bernd Kohlhepps Bempflinger Kunstfigur tauchte in die Untiefen des Internets
Ach ja, Humor. Ein Streitthema. Kann man jeden Tag erleben, sofern man das Ding namens Fernbedienung bemüht und sich kurzfristig anschaut, was offenbar genügend quotenrelevante Leute begeistert. Nun! Es haben ja auch nicht alle dasselbe Leibgericht. Was am Freitag im franz.K serviert wurde, schmeckte der Kritikerin über die Maßen. Die hat sonst ja viel zu motzen. Nicht diesmal: Bei Bernd Kohlhepps Programm „Hämmerle TV – total vernetzt“ passte einfach alles. Gute Zutaten, professionell zubereitet und liebevoll abgeschmeckt. Sorry, so fangen langweilige Kritiken an. (mehr …)
https://www.neckar2.de/renkenberger/wp-content/uploads/logo2025-renkenberger.svg00webmeisterhttps://www.neckar2.de/renkenberger/wp-content/uploads/logo2025-renkenberger.svgwebmeister2019-11-11 16:22:232019-11-11 16:22:55Hämmerle total vernetzt
Wommy Wonder feiert 35 Jahre Bühnenpräsenz – mit ganz viel Bühnenpräsenz
Wer Wommy Wonder 35 Jahre lang verpasst hat, muss sich echt Mühe gegeben haben. Denn die vom Oberschwaben Michael Panzer 1984 geschaffene Travestie-Kunstfigur Wommy ist auf den Bühnen der Region ein Lieblingsgast. So auch im Sudhaus in Tübingen, wo am Samstagabend stundenlang hin und her geflirtet wurde zwischen Parkett und Bühne. Im randvollen Saal freuten sich bei „Reizend!“ viele treue Fans an Rückblicken, Ritualen und haufenweise Pointen – bis gegen 23 Uhr und mit sehr, sehr langen Standing Ovations. (mehr …)
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Mehr von allem: Sängerin Pink überflutete über 40.000 Gäste in Stuttgart mit ihren Talenten
Ach, die Welt ist nicht gerecht. Der Mittwochabend hat es final bewiesen. Zwei Stunden lang wirbelte die US-Rocksängerin Pink über die Bühne des Stuttgarter Stadions, danach war endgültig klar: Es geht wahrhaftig nicht fair zu.
Manche sehen nett aus. Manche können schön singen. Manche sind gut im Turnen. Manche sind sehr lieb. Manche können sich teure Kleider kaufen. Manche haben die Haare schön. Der liebe Gott hat all das gerecht verteilt – haben zumindest viele Generationen von Müttern behauptet. Von wegen. Totaler Quatsch. Pink hat alles. Und von allem viel mehr.
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„Immer noch nicht tot“: Phil Collins tourt durch die Stadien Europas und ließ sich in Stuttgart feiern
Puh. Durchatmen. Das ist er wirklich. Der Mann, der da am Stock geht, sich langsam Richtung Bühnenmitte vorarbeitet, ist Weltstar Phil Collins. Es ist ein Unterschied, ob man es weiß, dass dieser Musiker 68 Jahre alt ist und seit einer Wirbelsäulen-Operation zu kämpfen hat – oder ob man ihn selbst sieht. Dass er bestürzend gebrechlich wirkt, ist Collins klar. Kaum ist er vorn im Drehstuhl, spricht er es an: Er müsse meist sitzen. Aber man könne ja trotzdem ‘ne Menge Spaß haben, oder?
Abschied in Wehmut: Das David-Orlowsky-Trio gastierte zum letzten Mal vor seiner Auflösung in der Stiftskirche
Am Freitag haben die Stocherkähne Trauer getragen. Zumindest musikalische Kähne. Denn das David Orlowsky Trio spielte in der Stiftskirche das Programm „Milestones“ und damit sein Tübinger Abschiedskonzert. Eine Ära ging zu Ende, nach 21 Jahren – weil die drei Musiker, allen voran Orlowsky selbst, was Neues machen wollen. Traurig für Fans, am traurigsten für Tübinger Fans.
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Mit seinem 15. Album „Tumult“ ist der Sänger auf Tournee und sorgte in Stuttgart für Mitsing-Ekstase
„Was macht der Mann denn bloß mit seinen Händen?“ Auch 2019 gibt es offenbar noch Menschen, die zum allerersten Mal ein Grönemeyer-Konzert besuchen – die müssen sich an das drollige Gefuchtel und Getrippel von Bühnenderwisch Herbert erst gewöhnen. Die restlichen 12.500 Fans am Samstag in der Stuttgarter Schleyerhalle zeigten mehr Routine. Sie steigerten sich textsicher hinein in die gröni-typischen, alle Fischerchöre toppenden Sing-Ekstasen.
https://www.neckar2.de/renkenberger/wp-content/uploads/logo2025-renkenberger.svg00webmeisterhttps://www.neckar2.de/renkenberger/wp-content/uploads/logo2025-renkenberger.svgwebmeister2019-03-18 16:37:382019-03-18 16:39:08Groenemeyer will weiter mitmischen
Everybody’s Bruder Luke Mockridge machte den Tübingern richtig Spaß
Grad wenn man denkt, dass einem die ganzen hiphopcoolen, grünschnäbeligen, selbsternannten Comedians gestohlen bleiben können, weil man sie beim Zappen kaum zwei Minuten erträgt (dabei leise grübelnd, ob man nun einfach zu alt ist für den neuen heißen Scheiß) – grad dann zappt man zu Luke Mockridge. Bleibt hängen, grinst, lehnt sich zurück. Mockridge versöhnt einen mit der Comedy-Generation u30 – die anderen können trotzdem gern wegbleiben. Er kam: Am Donnerstag war er in Tübingen im Sparkassen Carré, ausverkauft.
Die Pfullingerin Sophia Lindner hat einen Spitzentanz-Schuh entwickelt, der Tänzer nicht mehr quält
Professionelle Ballett-Tänzer gibt es nicht so viele, man kennt sich. Die meisten Profi-Tänzer hierzulande kennen inzwischen auch eine junge Frau, die in Pfullingen aufgewachsen ist: Denn Sophia Lindner hat eine völlig neue Art an Ballettschuhen entwickelt. Darauf hat die Ballett-Welt offenbar lange gewartet.
Christian Ehring inszeniert sich selbst als Gutmensch: urkomisch, aber nicht nur zum Lachen
Christian Ehring ist einer dieser Gentleman-Kabarettisten. Anzug, paar Lieder am Klavier und kaum Grimassen. „Keine weiteren Fragen“ heißt sein Programm, mit dem er Samstag zu Gast war im gut gefüllten franz.K beim Kleinkunstherbst. Die Fernsehkundschaft kennt ihn als etwas steifen Moderator der ARD-Satiresendung „extra3“ wie auch als häufigen Gast im Konkurrenzprodukt „heute show“ des ZDF. Und siehe da, auch im Fall Ehring übertrumpft der Echte den Flimmernden um Welten.
Sternekoch Vincent Klink präsentierte im Tübinger Sparkassen-Carré sein Buch: „Angerichtet, herzhaft und scharf! Aus meinem Tage- und Rezeptebuch“
Klingonen? Äh, nein. Wobei – das mit den Sternen ist gar nicht so falsch. Klinkianer waren es, die sich am Montagabend im Tübinger Sparkassen-Carré versammelten. Zumindest begrüßte Verleger Hubert Klöpfer die Fans des Sternekochs Vincent Klink als solche. Der mittlerweile 69-jährige Klink ist offenbar nicht ausgelastet damit, in seinem Degerlocher Restaurant Wielandshöhe Zungen zu verzücken. Er will auch an die Hirne ran und an die Lachmuskeln. Klink schreibt schon lange. Nun hat der Tübinger Klöpfer&Meyer-Verlag ein Buch zusammengestellt. Am Montag las Klink Auszüge und erzählte erfreulich viel drumherum.
Hämmerle total vernetzt
Online ganz im Glück
Hämmerle total vernetzt: Bernd Kohlhepps Bempflinger Kunstfigur tauchte in die Untiefen des Internets
Ach ja, Humor. Ein Streitthema. Kann man jeden Tag erleben, sofern man das Ding namens Fernbedienung bemüht und sich kurzfristig anschaut, was offenbar genügend quotenrelevante Leute begeistert. Nun! Es haben ja auch nicht alle dasselbe Leibgericht. Was am Freitag im franz.K serviert wurde, schmeckte der Kritikerin über die Maßen. Die hat sonst ja viel zu motzen. Nicht diesmal: Bei Bernd Kohlhepps Programm „Hämmerle TV – total vernetzt“ passte einfach alles. Gute Zutaten, professionell zubereitet und liebevoll abgeschmeckt. Sorry, so fangen langweilige Kritiken an. (mehr …)
35 Jahre Wommy Wonder
Langer Flirt mit dem Publikum
Wommy Wonder feiert 35 Jahre Bühnenpräsenz – mit ganz viel Bühnenpräsenz
Wer Wommy Wonder 35 Jahre lang verpasst hat, muss sich echt Mühe gegeben haben. Denn die vom Oberschwaben Michael Panzer 1984 geschaffene Travestie-Kunstfigur Wommy ist auf den Bühnen der Region ein Lieblingsgast. So auch im Sudhaus in Tübingen, wo am Samstagabend stundenlang hin und her geflirtet wurde zwischen Parkett und Bühne. Im randvollen Saal freuten sich bei „Reizend!“ viele treue Fans an Rückblicken, Ritualen und haufenweise Pointen – bis gegen 23 Uhr und mit sehr, sehr langen Standing Ovations. (mehr …)
Mehr von allem mit Pink
Nicht ganz gerecht
Mehr von allem: Sängerin Pink überflutete über 40.000 Gäste in Stuttgart mit ihren Talenten
Ach, die Welt ist nicht gerecht. Der Mittwochabend hat es final bewiesen. Zwei Stunden lang wirbelte die US-Rocksängerin Pink über die Bühne des Stuttgarter Stadions, danach war endgültig klar: Es geht wahrhaftig nicht fair zu.
Manche sehen nett aus. Manche können schön singen. Manche sind gut im Turnen. Manche sind sehr lieb. Manche können sich teure Kleider kaufen. Manche haben die Haare schön. Der liebe Gott hat all das gerecht verteilt – haben zumindest viele Generationen von Müttern behauptet. Von wegen. Totaler Quatsch. Pink hat alles. Und von allem viel mehr.
(mehr …)
Phil Collins im Sitzen
Das Mehrgenerationenkonzert
„Immer noch nicht tot“: Phil Collins tourt durch die Stadien Europas und ließ sich in Stuttgart feiern
Puh. Durchatmen. Das ist er wirklich. Der Mann, der da am Stock geht, sich langsam Richtung Bühnenmitte vorarbeitet, ist Weltstar Phil Collins. Es ist ein Unterschied, ob man es weiß, dass dieser Musiker 68 Jahre alt ist und seit einer Wirbelsäulen-Operation zu kämpfen hat – oder ob man ihn selbst sieht. Dass er bestürzend gebrechlich wirkt, ist Collins klar. Kaum ist er vorn im Drehstuhl, spricht er es an: Er müsse meist sitzen. Aber man könne ja trotzdem ‘ne Menge Spaß haben, oder?
(mehr …)
Orlowsky-Trio verabschiedet sich
Der Bub zieht aus
Abschied in Wehmut: Das David-Orlowsky-Trio gastierte zum letzten Mal vor seiner Auflösung in der Stiftskirche
Am Freitag haben die Stocherkähne Trauer getragen. Zumindest musikalische Kähne. Denn das David Orlowsky Trio spielte in der Stiftskirche das Programm „Milestones“ und damit sein Tübinger Abschiedskonzert. Eine Ära ging zu Ende, nach 21 Jahren – weil die drei Musiker, allen voran Orlowsky selbst, was Neues machen wollen. Traurig für Fans, am traurigsten für Tübinger Fans.
(mehr …)
Groenemeyer will weiter mitmischen
Eine Energieeinheit namens Grönemeyer
Mit seinem 15. Album „Tumult“ ist der Sänger auf Tournee und sorgte in Stuttgart für Mitsing-Ekstase
„Was macht der Mann denn bloß mit seinen Händen?“ Auch 2019 gibt es offenbar noch Menschen, die zum allerersten Mal ein Grönemeyer-Konzert besuchen – die müssen sich an das drollige Gefuchtel und Getrippel von Bühnenderwisch Herbert erst gewöhnen. Die restlichen 12.500 Fans am Samstag in der Stuttgarter Schleyerhalle zeigten mehr Routine. Sie steigerten sich textsicher hinein in die gröni-typischen, alle Fischerchöre toppenden Sing-Ekstasen.
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Mockridges Humor-Labor
Drei Stunden im Humor-Labor
Everybody’s Bruder Luke Mockridge machte den Tübingern richtig Spaß
Grad wenn man denkt, dass einem die ganzen hiphopcoolen, grünschnäbeligen, selbsternannten Comedians gestohlen bleiben können, weil man sie beim Zappen kaum zwei Minuten erträgt (dabei leise grübelnd, ob man nun einfach zu alt ist für den neuen heißen Scheiß) – grad dann zappt man zu Luke Mockridge. Bleibt hängen, grinst, lehnt sich zurück. Mockridge versöhnt einen mit der Comedy-Generation u30 – die anderen können trotzdem gern wegbleiben. Er kam: Am Donnerstag war er in Tübingen im Sparkassen Carré, ausverkauft.
(mehr …)
Revolution fürs Ballet
Eine Revolution fürs Ballett
Die Pfullingerin Sophia Lindner hat einen Spitzentanz-Schuh entwickelt, der Tänzer nicht mehr quält
Professionelle Ballett-Tänzer gibt es nicht so viele, man kennt sich. Die meisten Profi-Tänzer hierzulande kennen inzwischen auch eine junge Frau, die in Pfullingen aufgewachsen ist: Denn Sophia Lindner hat eine völlig neue Art an Ballettschuhen entwickelt. Darauf hat die Ballett-Welt offenbar lange gewartet.
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Ehring entlarvt
Vegane Kinderlieder
Christian Ehring inszeniert sich selbst als Gutmensch: urkomisch, aber nicht nur zum Lachen
Christian Ehring ist einer dieser Gentleman-Kabarettisten. Anzug, paar Lieder am Klavier und kaum Grimassen. „Keine weiteren Fragen“ heißt sein Programm, mit dem er Samstag zu Gast war im gut gefüllten franz.K beim Kleinkunstherbst. Die Fernsehkundschaft kennt ihn als etwas steifen Moderator der ARD-Satiresendung „extra3“ wie auch als häufigen Gast im Konkurrenzprodukt „heute show“ des ZDF. Und siehe da, auch im Fall Ehring übertrumpft der Echte den Flimmernden um Welten.
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Sternekochs Lesestündchen
Weil Kultur nicht wehtun muss
Sternekoch Vincent Klink präsentierte im Tübinger Sparkassen-Carré sein Buch: „Angerichtet, herzhaft und scharf! Aus meinem Tage- und Rezeptebuch“
Klingonen? Äh, nein. Wobei – das mit den Sternen ist gar nicht so falsch. Klinkianer waren es, die sich am Montagabend im Tübinger Sparkassen-Carré versammelten. Zumindest begrüßte Verleger Hubert Klöpfer die Fans des Sternekochs Vincent Klink als solche. Der mittlerweile 69-jährige Klink ist offenbar nicht ausgelastet damit, in seinem Degerlocher Restaurant Wielandshöhe Zungen zu verzücken. Er will auch an die Hirne ran und an die Lachmuskeln. Klink schreibt schon lange. Nun hat der Tübinger Klöpfer&Meyer-Verlag ein Buch zusammengestellt. Am Montag las Klink Auszüge und erzählte erfreulich viel drumherum.
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